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Der Nummern-Rummel (15.02.18)

Wenn bei einem Granfondo Tausende am Start stehen, kann es auf den ersten Kilometern ziemlich eng zugehen. Die erste klaustrophobische Herausforderung haben die Teilnehmer da aber meist schon hinter sich. Auch bei der obligatorischen Abholung der Start-Nummern, die oft von volksfestartigen Events begleitet wird, drängen sich bei den großen Veranstaltungen die Massen. Gut, wenn man in dem scheinbaren Chaos weiß, was wann wo zu tun ist. Denn nicht überall gibt es Lotsen, die den Scharen den rechten Weg weisen...

Wie von mgf gewohnt, ist die folgende Beschreibung ziemlich ausführlich. Wer schon öfters in Italien am Start war, kennt das meiste vermutlich schon. Aber die Beschreibung soll auch Anfängern ermöglichen, zügig durch die Startnummern-Abholung zu kommen.

 

Bevor man sich anstellt (hoffentlich nicht dumm...)

Mit einem Blick ins Reglement - oder eine vom Veranstalter per eMail oder im www verbreitete Zusatz-Information - sollte zu klären sein: Wo und wann kann die Startnummer abgeholt werden? Gibt es eventuell mehrere, räumlich verteilte Stationen?

Für die Startnummern-Abholung sollte man eine günstige Zeit wählen. Bei großen Veranstaltungen möglichst nicht am letzten Tag aufkreuzen, da gibt es am meisten Stress. In einer Schlange warten muss man fast immer, daher evtl. lieber bereits vor Öffnung des Startnummer-Bereichs da sein und Beschäftigung zum Überbrücken der Wartezeit mitnehmen (Smartphone, was zum lesen, redseelige Kumpels).

Bei den großen Granfondos gibt es bei der Startnummern-Abholung meist mehrere Stationen. Die Reihenfolge ist oft wie unten beschrieben, manche Veranstalter wählen aber auch andere Wege. Bei kleineren Granfondos findet meist alles (bis auf Punkt 4) an einer Station statt.

Bei den großen Granfondos gibt es außerdem oft (an den Stationen 2 oder 3) mehrere Schalter, die alphabetisch (nach Teilnehmer-Namen) oder nach Startnummern aufgeteilt sind. Für den zweiten Fall sollte man sich die Nummer merken oder aufschreiben - und wer seine Startnummer flüssig auf Italienisch nennen kann, kommt besser an... ;-)

In seltenen Fällen gibt es vor der Startnummern-Abholung noch eine weitere Station: Manchmal wird die Nummer nicht vorab per eMail mitgeteilt, dann gibt es erst vor Ort einen Aushang mit allen Teilnehmern in alphabetischer Reihenfolge, machmal zusätzlich nach Klassen sortiert. Selbst wenn die Schalter nicht nach Startnummern aufgeteilt sind, sollte man sich die Mühe machen und seine Startnummer auf der Liste suchen, um die in der Liste genannten persönlichen Daten auf eventuelle Fehler hin zu überprüfen.

Falls die Anmeldung online oder per Post erfolgt ist und alle Daten passen, geht es an Station 2 los. Nur falls die Anmeldung vor Ort erfolgt oder an den Daten Korrekturen nötig sind, ist Station 1 tatsächlich die erste Anlaufstelle:

 

1. Nach- oder Ummeldung (nur bei Bedarf):

Im Bedarfsfall - bei Anmeldung vor Ort in jedem Fall - ist dies die allererste Station. Bei den größeren Granfondos gibt es für die Sonderfälle fast immer einen separaten Schalter, der mit erfahrenem Personal besetzt ist. Meist findet sich hier auch jemand, der Englisch, manchmal auch Deutsch spricht. Falls kein separater Schalter für Sonderfälle erkennbar ist: Schalter "segreteria" oder Station 2 ansteuern und dort fragen.

Eine Ummeldung bzw. Korrektur könnte z.B. betreffen:

  • Lizenz-Kategorie: muss bereits bei der Online-Anmeldung angegeben werden. Wenn die Jahres-Lizenz nicht rechtzeitig vor dem Granfondo eintrifft, ist Ummeldung auf Start mit Tageslizenz nötig. Und daran gekoppelt manchmal auch...
  • Streckenlänge: ist oft frei wählbar, muss manchmal aber auch bereits bei der Anmeldung festgelegt werden - dann gibt es unterschiedliche Startblöcke und -zeiten. Teilweise sind manche Strecken nicht für alle Lizenz-Kategorien ausgeschrieben, etwa die Langstrecke nur für "cicloamatori" (bei ausländischen Teilnehmern heißt das: mit Jahres-Lizenz).
  • Persönliche Daten: Wer sich online angemeldet hat, sollte evtl. nötige Korrekturen an den persönlichen Daten möglichst schon selber vorab über das Anmeldeportal durchführen. Wenn das nicht geht oder sich noch kurzfristig etwas ändert: am besten ein Anmelde-Formular bereit halten, auf dem die Änderung kenntlich gemacht ist, dann muss man weniger Details erklären

Für Nachmeldung und Ummeldung gilt: alle benötigten Dokumente bereithalten, dann geht es schneller. An Station 1 wird üblicherweise die "Papier-Abnahme" (2.) gleich mit erledigt, dann geht es bei 3. weiter.

Nachtrag 28.10.19: Manchmal geht die Nachmeldung unbürokratischer als alles andere: Beim Granfondo Il Lombardia legte mgf nur Zeitnahme-Chip und Lizenz vor und musste kein einziges Papier ausfüllen!

 

2. Dokument-Check:

Für alle bereits korrekt angemeldeten Teilnehmer ist dies die erste Station. Hier werden die für die Teilnahme nötigen Dokumente überprüft. Vorzulegen sind normalerweise:

  • Anmeldebestätigung: Manchmal wird ein spezielles Dokument per eMail versandt, das ausgedruckt und präsentiert werden muss. Alternativ sollte man die (per eMail) erhaltene Anmeldebestätigung vorlegen und die Startnummer nennen können. Falls die Start-Nummer nicht per eMail mitgeteilt wurde, ist diese einem Aushang vor Ort zu entnehmen.
  • Dokument zur Identifikation (Personalausweis geht immer, manchmal auch der Führerschein)
  • Lizenz oder Attest, im Original und ggf. als Kopie zum abgeben, mehr Details dazu siehe unten.

 

Zum Thema Lizenz oder Attest:

Neu ab 2018: Bei Granfondos, die den Service DataHealth nutzen, müssen alle Teilnehmer (auch solche mit Jahres-Lizenz) rechtzeitig vor der Veranstaltung bei DataHealth ein Attest registrieren und verifizieren lassen. Bei der Startnummern-Abholung muss in diesem Fall kein Attest mehr vorgelegt werden. [Nachtrag 15.04.18]

Ausländische Teilnehmer ohne Jahres-Lizenz ihres nationalen Verbandes starten de facto mit italienischer Tages-Lizenz. Zu dieser führen zwei Wege:

a) Abwicklung im Hintergrund durch den Veranstalter:

In diesem Fall kriegt der Teilnehmer von dem Papierkrieg gar nichts mit und muss nur das Attest vorlegen. Die rechtliche Regelung/ Beantragung ist dann bereits bei der Anmeldung durch das Akzeptieren des Reglements erfolgt. Und meist muss in diesem Fall auch keine separate Lizenzgebühr bezahlt werden, weil diese bereits im Startgeld enthalten ist.

b) Ausstellung einer offiziellen Tageslizenz:

In diesem Fall muss ein eigener Antrag für eine F.C.I.-Tageslizenz ausgefüllt werden, die auch eine Versicherung beinhaltet. Der Teilnehmer erhält eine Kopie, die als Lizenz gilt (eine echte Lizenz, z.B. in Scheckkartenform, gibt es nicht).

Wenn das Reglement auf ein bestimmtes Formular hinweist und dieses im www verfügbar ist, sollte man es selbstverständlich bereits ausgefüllt abgeben, zusammen mit dem Attest.

Da die Abwicklung des Papierkrams und das Kassieren der Lizenzgebühr (meist 15 Euro, passend bereit halten) mehr Aufwand bedeutet, als nur die Jahreslizenz zu kontrollieren, richten manche Veranstalter beim Dokument-Check getrennte Schalter ein: solche für Teilnehmer mit Jahres-Lizenz und solche für Teilnehmer mit Tageslizenz ("tessera giornaliera").

Zu beachten: Manche Veranstaltungen wickeln den Dokument-Check für Teilnehmer mit Tages-Lizenz an separaten Schaltern ab (weil es hier mehr zu prüfen gibt). Dann muss man sich nicht beim Schalter mit der Start-Nr. anstellen, sondern bei "tessera giornaliera". [Nachtrag 28.10.19]

 

Bei Bedarf (falls Fragen dazu auftauchen), sollte man beim Dokument-Check außerdem in der Tasche haben:

  • Zahlungsbestätigung (Beleg für Kreditkartenzahlung oder Bank-Überweisung)
  • Attest (wird selten auch von Fahrern mit Jahreslizenz gefordert)

 

3. Ausgabe Rennpaket

Wenn das Rennpaket individuell unterschiedliche Bestandteile (z.B. ein Trikot) enthält oder umfangreicher ausfällt, erfolgt die Ausgabe des Rennpakets fast immer komplett in einem Paket und an einer eigenen Station, insbesondere bei den großen Granfondos.

Wenn das Rennpaket außer der Start-Nr. keine individuellen Bestandteile enthält, gibt es die Startnummer manchmal bereits an Station 2. Nur das Rest-Paket wird dann separat ausgegeben, manchmal nicht in direkter Nähe der Station 2.

Nach Erhalt des Rennpakets unbedingt die wichtigsten Bestandteile (Startnummern für Rad und Fahrer, plus eventuell Zeitnahme-Chip) prüfen: Ist alles vorhanden, mit der richtigen Nummer?

Falls das Rennpaket ein Trikot enthält und man den Hersteller noch nicht kennt, sollte die Größe überprüft werden - aber nur an einem ruhigen Ort, an dem man niemand stört. Ein Umtausch ist manchmal nicht am Ort der Startnummern-Abholung möglich, Ort und Zeit für den Umtausch werden dann meist im Reglement oder einer Zusatz-Information genannt.

 

4. Zeitnahme-Service

Der Zeitnahme-Dienstleister hat vor Ort meist einen eigenen Schalter, die Beschilderung lautet oft "Punto Chip". Ein Besuch ist nur in folgenden Fällen nötig:

Wenn kein Veranstalter-Chip vorgeschrieben ist und ein Leih-Chip benötigt wird: Bei Bedarf Bargeld für Leihgebühr plus Pfand (meist 5 plus 10 Euro) passend bereit halten. Falls das Reglement keinen Ort für die Rückgabe des Zeitnahme-Chips nennt, ggf. hier fragen. Oft ist der "Punto Chip" auch der Rückgabe-Ort.

Wenn ein persönlicher Chip vorhanden ist, jedoch eine Verlängerung der Gültigkeit oder Änderungen an den Daten erforderlich sind: Bei Bedarf Bargeld für die jährliche Aktualisierung passend dabei haben (meist 10 Euro). Falls eine Änderung an den beim Zeitnahme-Dienstleister abgelegten Daten nötig ist, am besten ein Anmelde-Formular bereit halten, auf dem die Änderung kenntlich gemacht ist, dann muss man weniger Details erklären.

 

Sonstige Tipps für die Startnummern-Abholung:

Wenn Hotel und Startnummern-Abholung weit voneinander entfernt sind, sollte man sich vorher Gedanken machen, welche Lösung die günstigste ist, zum Beispiel:

  • Abholung bei Zwischenstopp auf Anreise zum Hotel. Bei großen Granfondos empfiehlt es sich, das Auto stressfrei etwas außerhalb zu parken und die letzten Meter mit dem Rad zu fahren.
  • Anfahrt vom Hotel mit dem Rad: Kann man zum Einrollen nutzen, auch wenn das selten eine entspannte Tour wird. Manchmal gibt es bei der Startnummern-Abholung einen offiziellen, abgesicherten Rad-Parkplatz. Falls nicht: brauchbares Schloss mitnehmen!
  • Manchmal wird ein Shuttle-Service angeboten, z.B. bei der Maratona dles Dolomites (aber mit dem Rad ist man meist schneller, wenn Straßen und Shuttle-Service überlastet sind).

In den "Hauptverkehrszeiten" bilden sich bei der Startnummern-Abholung oft lange Schlangen. Deshalb an allen Stationen möglichst aufmerksam und rücksichtsvoll sein, nicht trödeln und den Betrieb nicht aufhalten. Und ein freundliches Wort tut dem gestressten Personal auch gut!

Für Teilnehmer mit Hotelpaket interessant: Die offiziellen Reise-Veranstalter sind manchmal mit Personal im Umfeld der Startnummern-Abholung vertreten. Wer ein Hotelpaket gebucht hat, könnte eventuell deren Hilfe in Anspruch nehmen, z.B. als Dolmetscher, falls Fragen oder Probleme auftauchen.

Bei Granfondos, deren Start- und Zielorte nicht identisch sind, gibt es manchmal einen Transportservice, der für jeden Teilnehmer einen Material-Beutel zum Ziel bringt. Bei 3Epic Cycling Road zum Beispiel hat man dann beim Rückweg von den Drei Zinnen frische Klamotten und dichte Regenkleidung. Wenn eine Abgabe des Material-Beutels schon im Bereich der Startnummern-Abholung möglich ist, hat man am Morgen vor dem Start weniger Stress.

Auch wenn heute fast alles im www dokumentiert wird, gibt es manchmal noch ein gedrucktes Programmheft. Wer eines als Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen möchte, sollte die Augen offen halten. Nicht immer liegen die Hefte an prominenter Stelle offen aus, manchmal lohnt es sich, danach zu fragen. Die Programmhefte der Maratona dles Dolomites sind bei mgf schon zu einem kleinen Stapel gewachsen, der im kalten Winter gerne mal als Motivationshilfe durchgeblättert wird...

Bei den großen Granfondos gibt es parallel zur Startnummern-Abholung oft eine kleinere oder auch größere Radsport-Messe. Die Zeit für den Besuch der Ausstellung ist meist gut investiert:

  • Da gibt es oft Energie-Nahrung zu günstigeren Preisen. Wurden Ausrüstungsteile daheim vergessen, kann man eventuell hier Ersatz beschaffen und sich die Suche nach dem nächsten Radladen oder Sportgeschäft sparen.
  • Falls es ein Veranstaltungs-Trikot gibt, werden hier oft dazu passende Accessoires verkauft (das ist dann auch meist der Ort für einen Trikot-Umtausch in andere Größen).
  • Fast immer gibt es hier auch Stände, an denen Informationen zu anderen Granfondos verfügbar sind, teilweise sind Flyer auch nur an einem Nebentisch ausgelegt. Mit etwas Glück lassen sich hier neue, noch weitgehend unbekannte Granfondos entdecken!

Für den Rücktransport des Rennpakets und evtl. weiterem Material empfiehlt sich ein Rucksack. Insbesondere bei Anfahrt mit dem Rad ist das besser und sicherer, als sich die üblichen Plastikbeutel umzuhängen.

Im Bereich der Startnummern-Abholung gibt es meist die Möglichkeit, einen Happen zu essen. Die Gelegenheit sollte man nutzen, denn organisiert wird die Verpflegung oft von örtlichen Vereinen, die bei der Veranstaltung auch an anderer Stelle mithelfen und sich über die Zusatz-Einnahmen freuen. Zudem kommt der Imbiss hier auch meist günstiger als bei den Gastronomie-Profis.

 

Der "Marathon vor dem Marathon" kann manchmal ziemlich anstrengend sein. Aber nach dem Nummern-Rummel hat man hoffentlich alles im Rucksack: Die Startnummern, den Chip, ein passendes Trikot und das sonstige Rennpaket, manches neue Ausrüstungs- oder Erinnerungsstück und vielleicht auch neue Anregungen. Und auf dem Weg dahin war es hoffentlich eine Hilfe, wenn man sich noch erinnern konnte: "Was stand dazu nochmal bei mondogranfondo?"

 

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Weniger Stress als bei den ganz großen Granfondos - sowohl auf der Strecke als auch bei der Startnummern-Abholung - gibt es beim "Gran Fondo Internazionale Gavia & Mortirolo" [Bild 2015: Noperation, CC-Lizenz], der mit "nur" 2.000 Anmeldungen nicht überlaufen ist. Was nicht an den drei Namenswechseln liegen dürfte, die die Veranstaltung in 12 Jahren erlebte, sondern am hohen Anspruch: Nach dem majestätischen Passo Gavia geht es über den brutalen Passo Mortirolo und im Finale über den vergleichsweise gnädigen Passo Santa Cristina. Dieselbe Route nahm die legendäre 15. Etappe des Giro d'Italia 1994, bei der ein junger Profi mit einem grandiosen Solo die Herzen der italienischen Tifosi im Sturm eroberte: Marco Pantani!

In den ersten Jahren, 2005 bis 2010, hieß die Veranstaltung noch "Granfondo Marco Pantani" und war die zweite* zum Gedenken an den 2004 verstorbenen, legendären Kletterer. Heute erinnert bei diesem Granfondo leider nur noch die Streckenführung und das Denkmal, das man am Passo Mortirolo in Kehre 11 passiert, an Pantani. Bis 2010 war das Design des Veranstaltungs-Trikots noch jedes Jahr an eines der vom "Piraten" aus Cesenatico getragenen, berühmten Trikots (u.a. rosa, grün, gelb, gepunktet) angelehnt. Später, mit den Namenswechseln in Granfondo Giordana (2011-2014), Granfondo “La Campionissimo” (2015-2016) und Gran Fondo Gavia & Mortirolo (seit 2017) wurde das Design neutraler. Das Trikot von 2009 konnte man nach dem Granfondo (wo es obligatorisch war) leider nur noch als echter Bergkönig tragen - oder an einem Pantani-Feiertag...

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* Nachtrag 08.03.18: Der erste Granfondo zum Gedenken an Marco Pantani war "Nove Colli Marco Pantani". Von 2005 bis 2008 führte der traditionsreiche "Nonno" aller Granfondos den berühmtesten Sohn des Start- und Zielorts Cesenatico im Namen. Damals war ich selbst noch regelmäßig bei den Nove Colli am Start, 2005 gab's das gelbe Piratentuch, das auf dem Bild oben unter dem Helm rausspitzt und am Pantani-Feiertag natürlich mit musste - wie konnte ich das nur vergessen...?!

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Checklisten für Startnummern-Abholung

Nochmals zusammengefasst, zum Abhaken vor der Abreise...

 

A) Papiere (Details siehe 2.):

  • Anmeldebestätigung, mit Startnummer
  • Personalausweis
  • Lizenz (plus evtl. Kopie zum abgeben) oder
  • Attest für Tageslizenz (plus evtl. Kopie zum abgeben) und
  • Tageslizenz-Antrag (falls Formular vorab verfügbar)

Nur bei Bedarf oder zur Sicherheit:

  • Ethische Erklärung (falls gefordert)
  • Attest für Lizenzfahrer (falls gefordert)
  • Zahlungsbestätigung
  • Versicherungsbestätigung
  • Anmeldeformular zur Beschreibung von Korrekturen (falls nötig)

Für Viel-Starter und Pefektionisten empfiehlt sich die Anlage einer Dokumenten-Mappe, die alle relevanten Papiere enthält - und dazu jeweils ein paar Kopien, die bei Bedarf dem Veranstalter übergeben werden können. Gelegenheitsstarter und normale Menschen packen alle Papiere in einen einfachen Umschlag...

 

B) Stationen

Wer den Ort der Anlaufstellen vorab im Reglement oder Zusatz-Mitteilungen recherchieren konnte, spart sich vor Ort Fragerei und Zeit...

  • Offizieller Rad-Parkplatz (falls vorhanden)
  • Startnummern-Ausgabe
  • Rennpaket-Ausgabe
  • Leih-Chip-Ausgabe
  • Evtl. Trikot-Umtausch (falls vorhanden)
  • Anlaufstelle für Änderungen
  • Evtl. Abgabe Material-Beutel für Transport zum Ziel (sehr selten)

 

C) Bargeld (nur bei Bedarf, passend bereit halten)

  • für Tageslizenz (meist 15 Euro)
  • für Leih-Chip (meist 5 Euro Gebühr plus 10 Euro Pfand)
  • für Aktualisierung persönlicher Chip (meist 10 Euro)
  • für Radsport-Messe

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Wortliste mit Vokabeln für Startnummern-Abholung

...wird zu einem späteren Zeitpunkt noch ergänzt.

 

 

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Tipp: Alle auf dem Weg zum Granfondo
nötigen formalen Schritte werden auf der
Übersichtsseite "Bürokratie-Fahrplan"
dargestellt. [Nachtrag 14.07.19]

 

 

 

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